AfD PM: Demografie und Familienpolitik

Dramatischer Einbruch der Bevölkerungszahl:
AfD: Stärkung von Familien und Willkommenskultur für Kinder müssen Vorrang vor Zuwanderung haben

Die Alternative für Deutschland will sich nach der Landtagswahl für eine Stärkung der Familien und eine Willkommenskultur für Kinder einsetzen. Brandenburg sowie Deutschland insgesamt drohen in den nächsten Jahrzehnten ein dramatischer Einbruch der Bevölkerungszahl sowie eine starke Alterung der Bevölkerung.
Dazu AfD-Spitzenkandidat Dr. Alexander Gauland: „Wir müssen den Mut haben, diese dramatische Entwicklung zur Kenntnis zu nehmen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Die bevölkerungspolitische Antwort kann nicht allein „Zuwanderung“ heißen. Zukunft geht nur mit Kindern. Daher muss Brandenburg für Familien und Kinder attraktiv werden. Brandenburg muss gute Rahmenbedingungen schaffen, damit ein vorhandener Kinderwunsch verwirklicht werden kann.“

Bei der gegenwärtigen Geburtenziffer von 1,4 Kinder pro Frau ist jede Kindergeneration um ein Drittel kleiner als ihre Elterngeneration. Das bedeutet: Nach einer Elterngeneration mit 100 Personen umfasst die Kindergeneration nur 67 Personen  und die Enkelgeneration nur noch 45 Personen.
Wenn die Geburtenziffer bei 1,4 bleibt und jährlich lediglich 100 000 mehr Personen zuziehen, wie wegziehen, wird die Bevölkerungszahl Deutschlands von 81,8 Mio. in 2011 auf 64,7 Mio. in 2060 zurückgehen.
In Brandenburg wird die Bevölkerungszahl allein im Zeitraum von 2010 bis 2030 um rund 253 000 Personen oder um zehn Prozent zurückgehen und dann nur noch 2,25 Millionen betragen.

Zur Stärkung der Familien und um es den Menschen in Brandenburg zu erleichtern, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen, setzt sich die AfD für folgende familienpolitische Maßnahmen ein:  Freistellung der ein- bis sechsjährigen Kinder von Kitagebühren, eine Förderung früherer Familiengründung durch das Modell „Studieren mit Kind“  sowie den Ausbau familienunterstützender haushaltsnaher Dienstleistungen. Darüber hinaus will sie sich für eine Jugendpolitik einsetzen, die Brandenburg zu einem attraktiven Erlebnis- und Kreativraum für Jugendliche macht.
Auf Bundesebene will sich die AfD-Brandenburg für eine Erweiterung des Ehegattensplittings zu einem Familiensplitting einsetzen. Außerdem wird sie für eine tatsächliche Beitragsfreiheit der mitversicherten Kinder in den Sozialversicherungskassen werben. Dafür sollen die Unterhaltsansprüche der Kinder  bei der Berechnung des relevanten Einkommens vom Bruttoeinkommen abgezogen werden.

 

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