AfD PM: Stefan Hein verzichtet auf sein Mandat

Pressemitteilung

25. September 2014

Neu gewählter Landtagsabgeordneter wird sein Mandat nicht annehmen – Stefan Hein erklärt Verzicht

Der jüngste der 11 neu gewählten Landtagsabgeordneten der AfD wird nicht dem sechsten Brandenburger Landtag angehören. Der 30-jährige Potsdamer Stefan Hein hat schriftlich erklärt, sein Mandat aus persönlichen Gründen nicht annehmen zu wollen. Außerdem hat Herr Hein den Rückzug aus dem Landesvorstand der AfD Brandenburg erklärt.

Herr Hein hat gegenüber der Fraktion angegeben, dass er die E-Mail geschrieben hat, die dem Magazin „Der Spiegel“ als Grundlage für seine Berichterstattung am 22. September gedient hat und die auszugsweise in dem Magazin zitiert wird.

Herr Hein hat diese E-Mail ohne Kenntnis und Mitwirkung anderer Mitglieder der Fraktion verfasst. Auch war die Fraktion über SMS und Telefongespräche zwischen ihm und der „Spiegel“-Redaktion nicht eingeweiht.

Sämtliche in dieser E-Mail aufgestellte Behauptungen sind falsch. Weder hat es je Bestrebungen seitens der Fraktion gegeben, einzelne Abgeordnete zum Verzicht auf ihr Mandat zu bewegen noch hat es Erwägungen gegeben, anonyme Anzeigen gegen zukünftige Abgeordnete zu erstatten, noch hat, wie behauptet, ein kleines Team damit begonnen, die Vergangenheit einzelner zukünftiger Abgeordneter zu durchforschen.

Die von Herrn Hein und nachfolgend auch vom „Spiegel“ genannten vier Abgeordneten genießen das uneingeschränkte Vertrauen der Fraktionsspitze und aller Mitglieder der Fraktion der AfD.

Auf einer Sondersitzung am heutigen Morgen hat die Fraktion der AfD im brandenburger Landtag ihrem Vorsitzenden Dr. Alexander Gauland einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Kontakt für die Presse:
Detlev Frye
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
AfD Landesverband Brandenburg
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