Plakatverluste des brandenburgischen Landesverbandes der AfD

In den vergangenen beiden Wochen hat der AfD-Landesverband Brandenburg von Seiten seiner Untergliederungen Meldungen entgegengenommen, um eine Übersicht über zerstörte, beschädigte bzw. entwendete Plakate zu erstellen. Stand 24. August 2017 wurden insgesamt etwas mehr als 3.000 Plakate als Verlust gemeldet. Pro Wahlplakat entstand ein Schaden von ca. 4,00 Euro, der sich aus den Anschaffungskosten für das Plakat, den Kosten für die Kabelbinder sowie die Benzinkosten für die Plakatierung zusammensetzen. Hinzu kommt noch der Zeitverlust unserer zahlreichen ehrenamtlichen Plakatierer.

Dazu der Landesvorsitzende Andreas Kalbitz: „Die massiven Plakatverluste, mit denen wir uns im gesamten Land Brandenburg konfrontiert sehen, haben seit Beginn der Plakatierung einen finanziellen Schaden von mindestens 12.000 Euro verursacht. Die Verluste sind hierbei ungleich über die Kreisverbände verteilt. Während einige Kreise fast gar keine Ausfälle registrieren mussten, hat es insbesondere die Stadtverbände Brandenburg an der Havel sowie Frankfurt (Oder) und die Kreisverbände Oberhavel sowie Teltow-Fläming besonders hart getroffen. Während in den beiden Stadtverbänden jeweils ca. 350 Plakate verloren gingen, waren es in Oberhavel ca. 600 Stück bzw. in Teltow-Fläming sogar ca. 700 Stück und somit mehr als jedes dritte Plakat!“ 

Zur Bundestagwahl 2013 hat der brandenburgische Landesverband der AfD 16.000 Plakate aufgehängt, die im Großen und Ganzen hängenblieben. In diesem Jahr wurden durch den Landesverband 37.000 Plakate angeschafft und an sämtliche Untergliederungen verteilt. Angesichts der Zerstörungen hat der Landesvorstand in der Wahlkampfplanung umgehend auf die Situation reagiert und rechtzeitig Material nachbestellt. Auch die Kreisverbände haben vorsorglich Plakate nachgeordert, um sicherzustellen, dass weder das Material ausgehen wird, noch der sichere Einzug der AfD in den Bundestag durch die undemokratischen Taten linker Wutbürger verhindert wird. Ein großer Teil der Fälle wurde zudem bereits der Polizei angezeigt.