In eigener Sache: Dr. Gaulands Äußerungen auf dem Kyffhäuser-Treffen

Zur Zeit empören sich wieder zahlreiche Medien und Politiker künstlich über Äußerungen unseres Spitzenkandidaten Dr. Gauland. Dass hier mal wieder mit zweierlei Maß gerechnet wird, nur um unsere Partei in eine bestimmte Ecke zu schieben, beweisen zahlreiche ähnliche Äußerungen berühmter Persönlichkeiten, bei denen der mediale Aufschrei allerdings ausblieb. Herr Dr. Gauland hatte in einer Rede die individuellen Leistungen deutscher Soldaten in beiden Weltkriegen gelobt, die ihrem Vaterland treu gedient haben. Er hat keinesfalls diejenigen deutschen Soldaten gelobt, die Kriegsverbrechen begangen haben.

Bereits Bundeskanzler Konrad Adenauer erklärte in der 42. Sitzung des Deutschen Bundestages: „Ich möchte vor diesem Hohen Hause im Namen der Bundesregierung erklären, dass wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen.“

Andere wichtige Persönlichkeiten haben Ähnliches über unsere deutschen Soldaten geäußert:

„Wir haben in den vergangenen Jahren anhand einer Wanderausstellung erlebt, wie einige die Millionen deutscher Soldaten des zweiten Weltkrieges in braunen, schwarzen und feldgrauen Uniformen in einen Topf geworfen haben. Dergleichen linksextremistische Meinungen sind nicht verboten, sie sind gleichwohl gefährlich.“
(Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler (SPD) in der Welt am Sonntag vom 21.12.1997)

„Wir waren damals keine besseren oder schlechteren Menschen als unsere Väter, die 25 Jahre zuvor in den Krieg gezogen waren, oder unsere Nachkommen, die heute über uns urteilen.“
(Richard von Weizäcker, ehemaliger Bundespräsident (CDU), aus seinen Memoiren „Vier Zeitenerinnerung“ über die Verunglimpfung des deutschen Wehrmachtssoldaten)

„Ebenso wahr ist aber auch, dass sich der größte Teil der deutschen Soldaten nicht schuldig gemacht hat. Sie haben ihre Pflicht getan. Viele haben in dem Konflikt gelebt, ihrer Eidespflicht genügen zu wollen oder zu müssen, obwohl sie die Natur der verbrecherischen Staatsführung erkannten oder erahnten.“
(Otto Graf Lambsdorff, deutscher Politiker (FDP), aus seiner Rede vom 13. März 1997 vor dem deutschen Bundestag)

„Inzwischen habe ich eingesehen, dass meine damalige Beurteilung der Haltung des deutschen Offizierkorps und der Wehrmacht nicht den Tatsachen entspricht und ich stehe daher nicht an, mich wegen meiner damaligen Auffassungen zu entschuldigen. Der deutsche Soldat hat für seine Heimat tapfer und anständig gekämpft. Ich für meinen Teil glaube nicht, dass der deutsche Soldat als solcher seine Ehre verloren hat. Die Tatsache, dass gewisse Individuen im Kriege unehrenhafte und verächtliche Handlungen begangen haben, fällt auf die betreffenden Individuen selbst zurück und nicht auf die große Mehrheit der deutschen Soldaten und Offiziere.“
(Dwight Eisenhower, ehemaliger US-Präsident)

„Als Soldat der US-Kriegsmarine habe ich in den Kampfgebieten des Ersten und Zweiten Weltkrieges gedient. Die deutschen Marinestreitkräfte waren leistungsfähige, ehrenvolle und ritterliche Gegner, vor denen wir hohen Respekt hatten.“
(T. G. W. Settle, Vizeadmiral der US-Kriegsmarine im 2. Weltkrieg)

„Vor den deutschen Soldaten ziehe ich den Hut.“
(Vernon Walters, ehemaliger Botschafter der USA in der Bundesrepublik Deutschland.)

„Der durchschnittliche deutsche Soldat im Zweiten Weltkrieg … kämpfte normalerweise nicht im Glauben an die nationalsozialistische Ideologie – tatsächlich kam in vielen Fällen wohl eher das Gegenteil der Wahrheit näher.“
(Dr. van Creveld, Professor für Geschichte an der Hebrew Universität in Jerusalem in seinem Buch „Kampfkraft“)

„Ich habe erfahren, welche Tugenden, welchen Mut das deutsche Volk besitzt. Bei den deutschen Soldaten, die in großer Zahl starben, kommt es mir kaum auf die Uniform an und noch nicht einmal auf die Idee, die ihren Geist bestimmte. Sie hatten Mut. Sie waren in diesen Sturm losmarschiert unter Einsatz ihres Lebens. Sie haben seinen Verlust für eine schlechte Sache hingenommen, aber wie sie es taten, hat mit der Sache nichts zu tun. Es waren Menschen, die ihr Vaterland liebten und dessen muss man sich gewahr werden.“
(François Mitterand, ehemaliger französischer Staatspräsident)

„Die Leistungen des deutschen Soldaten – vaterlandsliebend, tüchtig, selbstaufopfernd nötigen mir Bewunderung ab.“
(Humberto Benedetti Miranda, Generalstabschef der peruanischen Armee im 2. Weltkrieg)

„Ich habe große Achtung vor den deutschen Soldaten.“
(George Patton, US-Panzergeneral im 2. Weltkrieg)

„Ob wir in Afrika, in Italien oder in Frankreich auf die Wehrmacht stießen, immer fanden wir in ihr einen anständigen Gegner. Der deutsche Soldat hat unter Verhältnissen von unvorstellbarer Grausamkeit seiner Gegner ein großes Maß an Zurückhaltung und Disziplin an den Tag gelegt. Was mich betrifft, so bin ich froh darüber. Wenn Europa überhaupt zu verteidigen sein soll, so müssen diese anständigen Soldaten unsere Kameraden werden.“
(Reginald T. Paget, britischer Jurist und Verteidiger im Prozess von Feldmarschall v. Manstein)