3. AfD-Bürgerstammtisch in Kolkwitz

Zum dritten Mal veranstaltete der AfD Kreisverband Spree-Neiße im Bowlingcenter Kolkwitz einen Bürgerstammtisch. Neben dem Kreisvorsitzenden der AfD Spree-Neiße, Steffen Kubitzki, nahmen die Mitglieder des Landtages von Brandenburg, Birgit Bessin und Andreas Kalbitz, Platz auf dem Podium. Souverän führte Mathias Gerber durch die Veranstaltung und feierte dabei sein Debüt als Moderator.

Nach ein paar einleitenden Worten hatten die Bürger Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die erste Frage zur „Causa Björn Höcke“ kam prompt. „Wir stehen zur Björn Höcke und sind gegen einen Parteiausschluss“ antwortete Andreas Kalbitz. In der AfD gibt es verschiedene Strömungen und Flügel. Das ist auch gut so. Denn die AfD ist eine meinungspluralistische Partei, wo es auch Streit geben darf. Woran die AfD aber arbeiten muss, ist das Auftreten in der Öffentlichkeit. Geschlossen und als Einheit – nur so kann die AfD in Deutschland etwas verändern!

Ausführungen zur Familienpolitik machte Birgit Bessin. „Wir setzen uns für eine Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene ein und bekennen uns zur traditionellen Familie als Leitbild“ äußerte Frau Bessin. Weiterhin führte Sie aus, dass die AfD werdenden Eltern zum Erwerb von Wohneigentum zinslose Darlehen geben möchte. Deren Schuldsumme soll sich mit jedem neugeborenen Kind vermindern. Auch Studenten, die während oder kurz nach Abschluss des Studiums Eltern werden, soll die Rückzahlung von Bafög-Darlehn erlassen werden. Die AfD verfolgt konsequent eine kinderfreundliche Politik. Denn Kinder sind unsere Zukunft!

Auch unsere Direktkandidatin, Marianne Spring-Räumschüssel, für den WK 64 (CB+SPN), hatte Gelegenheit, um sich bei den Bürgern vorzustellen. Frau Spring-Räumschüssel riet einer Bürgerin, deren Freundin für ihr Kind keinen Kita-Platz findet, diesen einzuklagen. Denn die Eltern haben einen Kitaplatzanspruch für ihr Kind und können bei fehlendem Kita-Platz, Schadensersatzansprüche wegen Verdienstausfalls geltend machen. Frau Spring-Raumschüssel sprach sich weiterhin für die Braunkohlewirtschaft aus. Solange kein alternativer Wirtschaftszweig gefunden ist, darf über einen Kohleausstieg nicht geredet werden. Sollte die Kohle wegfallen, würde dies tausenden Menschen ihren Arbeitsplatz kosten, die Lausitz würde praktische „aussterben“.

Ausführungen zur BER-Dauerbaustelle und zur Steuerverschwendung machte Andreas Kalbitz. Auf die Frage, ob die AfD in Zukunft Koalitionen bilden würde, um in Regierungsverantwortung zu gehen, antworte Kalbitz, dass es mit der AfD als Juniorpartner keine Koalition geben wird. Das Beispiel FDP zeigt ausdrücklich, welche Folgen eine Juniorpartnerschaft an der Seite der CDU zur Folge hat.

Zur Frage, wie sich die AfD zu den Russland-Sanktionen positioniert und was die AfD von dem NATO-Manöver hält, war die Antwort ganz klar: Die AfD sieht Russland als Partner und setzt sich deshalb für ein Ende der Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland ein. Weiterhin lehnt die AfD die gezielte Provokation der NATO gegen Russland entschieden ab.

Ganz recht herzlich möchten wir uns bei dem Bowlingcenter Kolkwitz für den zur Verfügung gestellten Saal und der guten Bewirtung bedanken.

Auch möchten wir uns bei den vielen Bürgern bedanken, die unsere Veranstaltung besucht haben. Es ist leider keine Selbstverständlichkeit, sich auf unseren Veranstaltungen „blicken zu lassen“. Denn viele fürchten sich vor Konsequenzen im Job bzw. dürfen grundsätzlich auf Anweisung des Arbeitgebers keine AfD-Veranstaltungen besuchen. Der große Zuspruch der Bürger zeigt jedoch, dass die AfD mit ihren Themen und Positionen sehr viele Menschen anspricht und sehr viel Sympathie und Rückhalt aus der Gesellschaft erfährt.

Denn im Gegensatz zu allen anderen Parteien war und ist es die AfD, die den „Mut zur Wahrheit“ hat und die Probleme klipp und klar beim Namen benennt.

Wir werden auch zukünftig Stammtische und Bürgerdialoge veranstalten, damit sich die Bürger überzeugen können, dass es endlich eine echte wählbare Alternative.